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Following is a quote from Engels: "Lexikon der Deutschen Luftschiffahrts- und Flugtechnik bis 1920"
militärische Kennzeichnung, meist farbliche Kennzeichnungen an Flugzeugen zur Freund-Feind Unterscheidung. Bereits am 28. November des Jahres 1912 verfasste General von Moltke ein Memo über französische Kokarden. In diesem Memo stellte er die Forderung nach der Schaffung einer ähnlichen Kennzeichnung deutscher Militärflugzeuge durch das Heer auf. In einer Antwort auf das Memo schlug Generalmajor Wandel die Verwendung eines schwarz-weiß-roten Schachbrettmusters vor. Ein anderes Memo vom 30.November 1912 sprach davon, das entgegen der von den Franzosen genutzten runden Kokarden, in Kürze Feldversuche mit ──>
eisernen Kreuzen durchgeführt werden sollten. Vermutlich wurden tatsächlich Versuche mit verschiedenen Kennzeichnungen durchgeführt, da ab dem 15.Februar 1913 unterschiedliche Versuchsausführungen als Skizzen vorgelegt wurden. So wurde zum Beispiel an einer Maschine des Musters Albatros B. 13/11 die linke Hälfte der Unterseite in einer dunklen Farbe gestrichen, während die rechte Hälfte leinenfarben belassen wurde. Die andere Skizze zeigte einfache Runde Kokarden in den Farben Schwarz-Weiß-Rot. Am 13.Juni 1913 erging ein Memo von Generalmajor Wandel, demnach eine Entscheidung zugunsten von schwarzen Kreuzen getroffen wurde. Die erste tatsächlich belegte Verwendung einer m. an deutschen Flugzeugen geht auf das Jahr 1914 zurück. In ihrer Ausgabe vom 13.März 1914 auf Seite 237 veröffentlichte die „Deutsche Luftfahrer Zeitschrift“ eine Notiz vom 28.April 1914. Ihr Inhalt lautete: „Die Markierung von deutschen Flugzeugen. Deutsche Militärflugzeuge haben zu ihrer Erkennbarkeit einen dunkel farbenen Streifen quer über die Unterseite eines jeden Flügels zu tragen. Bei Doppeldeckern gilt das selbe Verfahren, allerdings nur an der Unterseite der unteren Flügel.“ Tatsächlich existieren Fotografien, welche die Verwendung belegen. Die erste Anbringung von Kreuzen erfolgte zwischen dem 2. und dem 8. August vermutlich ausnahmslos im Feld oder auf dem Weg dorthin. Die Befehle ließen offenbar genügend Freiraum für eine weitgehend unterschiedliche Interpretation, was zu sehr verschiedenen Ausführungen der Kreuze führte. Vgl. auch ──>
eisernes Kreuz und ──>
Balkenkreuz.
A.E. Ferko: Fliegertruppe 1914-1918, Nr.2. Jahr unbekannt, über Reinhard Kastner.
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Achim